Einige Beispiele aus dem Leben:
Sebastian, Abitursdurchschnitt 1,3
Nach zwei Semestern schmeisst er sein begonnenes Chemiestudium. Er hat keinen Bock mehr. Dank der Potenzialanalyse kann ihm aufgezeigt werden, dass seine kognitiven Fähigkeiten keinen Anlass bieten, das Studium nicht zum Ende zu führen. Mit einem Wert von 112 zählt er zu den Begabten. Andere Messpunkte des Profilings zeigen ihm, dass er ein Ereignis, welches in seiner Vergangenheit liegt, noch nicht verarbeitet hat. Er wendet sich an einen Therapeuten und setzt nach 6 Monaten Pause sein Studium fort.
Zara - Hauptschulabschluss
Geboren im Libanon. Im Alter von 3 Monaten nach Deutschland gekommen. Ihr Abschlusszeugnis weist einen Notendurchschnitt von 4.1 aus. Die Potenzialanalyse zeigt, dass Sie durchaus in der Lage ist eine Ausbildung erfolgreich abzuschliessen. Sie bewirbt sich bei einer Grossbäckerei, legt ihr Zertifikat vor und wird in die Ausbildung übernommen.
Pia - Werkrealschulabschluss, plus BK 1
Eine aufgeweckte, zarte junge Frau, hat gerade Ihre Ausbildung als Hotelfachfrau abgebrochen . Der Beruf war ihr körperlich zu schwer. Auch Sie erfährt dank des durchgeführten Profilings, dass ihr Leistungspotenzial bei 105 liegt. Das bedeutet, dass sie durchaus anstreben kann, die Fachhochschulreife zu erlangen. Sie überlegt, ob sie sich für einen der vorgeschlagenen Berufe bewerben oder ob sie das Projekt Erwerb der Fachhochschulreife angehen soll.
Mara - Ende der 8. Klasse der Hauptschule. Zu diesem Zeitpunkt entscheidet sich, ob eine Schülerin in die Gruppe der Werkrealschüler aufgenommen werden kann.
Mara`s Durchschnitt liegt bei 3,3. Keine Chance für die Aufnahme in die Werkrealschule.
Ihre Tante hatte gehört, dass in Freiburg die Möglichkeit besteht, Leistungspotenziale mittels eines Berufsorientierungs-Tests messen zu lassen.
Mara erreicht ein Ergebnis von 108. Ausgestattet mit Gutachten und Zertifikat gehen Mutter und Tochter auf die Suche nach einer anderen Schule, die dem Mädchen die Chance gibt, den Werkrealschulabschluss anzustreben. Es glückt. Mara und Mutter sind glücklich. Mara ist sich seither bewusst, was in ihr steckt und lässt sich nicht mehr von ihrem Ziel abbringen. Am Ende der 9. erreicht sie einen Notendurchschnitt von 2,0.
Kevin - Absolvent einer Hauptschule in Freiburg
Am Ende des Profilings erreichte er ein Leistungspotenzial von 107 - laut Normskala ein leicht überdurchschnittlicher Kandidat - sein Abschlusszeugnis weist einen Notendurchschnitt von 3.9 aus.
Dank des guten Testergebnisses, des Gutachtens und des Zertifikats können wir gemeinsam einen Ausbildungsbetrieb überzeugen, dass sich die Investition einer Ausbildung in den Bewerber Kevin lohnt. Er beginnt 2007 eine Lehre in seinem Traumberuf als Koch, sein Lehrmeister ist begeistert von dem jungen Mann.
Die Testergebnisse repräsentieren stets die Leistung der Testperson zum Zeitpunkt der Testung (Leistungspotenzial einer Person).